Die Zukunft unserer
Arbeitswelt

 

NEW-WORK, Arbeitswelt 4.0, Industrie 5.0

Unsere Arbeitswelt wird immer komplexer, globaler, schnelllebiger und digitaler. Mit den bisherigen Managementmethoden kommen wir da nicht weiter.

Neue Strategien und Methodiken müssen her.

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt dramatisch.
Und viele Unternehmen schauen skeptisch und erstaunt zu….

Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus?

Es werden neue Arbeitswelten geschaffen, die Zusammenarbeit wird flexibler und die Kommunikation digitaler. Aber was ist eigentlich mit den Menschen, für welche diese neuartigen Formen der Zusammenarbeit gestaltet werden? Ein Thema, das anscheinend die meisten ratlos macht.  Was nützt das tollste Arbeitsumfeld, wenn das Mindset der Menschen nicht stimmt? Und jetzt kommt auch noch Corona Covid 19 dazu.

Auf dieser Seite klären wir folgende Fragen:

1. Was wird sich verändern und warum?

2. Wie erhalten wir das richtige Mindset?

3. Wie bekommen wir als Unternehmen den Kulturwandel hin?

Das HEUTE ist ein Auslaufmodell!

Bisher beherrschen Zahlen das Denken der Unternehmensführer. Profit und kurzfristige Performanz-Ergebnisse stehen im Fokus. Gewinne werden hauptsächlich durch falache Versprechen, schwindende Qualität und Einsparungen auf den Rücken der Mitarbeiter und Verbraucher erzielt. Mitarbeiter müssen funktionieren – oder gehen.

Wertschätzung ist nur was für Weichlinge. Die Folgsamen, Besten oder Härtesten kommen meistens weiter. Egal, wie rücksichtslos sie am Ende sind.

Die Interessen der Aktionäre und Profitjäger zählen mehr als die Bedürfnisse der Umwelt oder der betroffenen Menschen.

Die eigenen Machtpositionen werden dabei häufig hart verteidigt und gleichzeitig wird versucht, dem Anderen seinen Stuhl streitig zu machen.

Die Hinterlistigsten und Zahlengetriebensten sind bis heute in Spitzenpositionen oft sehr erfolgreich und erhalten Ehrungen und Bonusse. Dabei gestalten sie ihr Leben ohne Rücksicht auf diejenigen, die für sie die „Kohlen aus dem Feuer holen“.

Willkommen in der (noch) Realität.

Der gegenseitige Wettbewerb ist auf dem Höhepunkt seiner Umsetzbarkeit angekommen. Er selbst hat den nun bevorstehenden Wandel herbeigeführt.

 

Das MORGEN ist es, das zählt!

Die Umstände ändern sich und auch die Menschen setzen neue Prioritäten.

Das Verbraucherverhalten ändert sich.

Verbraucher sind heute besser informiert und erkundigen sich mehr als früher, bevor sie sich für einen Konsum entscheiden. Mogelpackungen sprechen sich schneller herum. Durch die Digitalisierung sind relevante Information rund um die Uhr und überall verfügbar. Auch moralisch ist der Trend zu einem nachhaltigen und fairen Konsum deutlich gestiegen. Ein einziger berechtigter Shitstorm kann heute ein Unternehmen empfindlich treffen. Falsche Informationen werden immer schneller entlarvt. Der nächste Anbieter ist nur einen Klick entfernt.

Die Unternehmen müssen sich neu erfinden.

Die Welt der Aufgaben ist zu komplex für „Alleingänger“ geworden. Erfolgreiche Lösungsansätze brauchen zukünftig interdisziplinäre Teams. Teams, die aus intrinsischen Motivation heraus handeln. Sie gewinnen durch ihr Miteinander und sie verfolgen ein gemeinsam getragenes Ziel. Führung im Sinne von: „Ich sage, wo es langgeht und Ihr setzt es um“ wird zukünftig immer weniger funktionieren, Hierarchiestufen lösen sich auf oder orientieren sich an nachahmungswürdigen Vorbildern. Die Gemeinsamkeit und Kooperationsfähigkeit werden zunehmend wichtiger als der Wettbewerb.

Die Bedürfnisse Mitarbeiter wollen beachtet werden.

Durch die geburtenschwachen Jahrgänge gibt es weniger Fachpersonal als zu bewältigende Aufgaben. Bald wird der Personalmarkt wie leergefegt sein. Der bereits heute bestehende Fachkräftemangel ist nur die Spitze des Eisberges. Zukünftig wird sich der Mitarbeiter aussuchen können, in welcher Firma er arbeiten möchte. Die Bedarfspyramide dreht sich – und bald werden sich die Unternehmen bei den Mitarbeitern bewerben müssen und nicht umgekehrt. Dadurch ändern sich auch die Machtverhältnisse, ohne qualifizierte und motivierte Mitarbeiter – kein Wachstum! Zufriedenstellende Arbeitsbedingungen werden wichtiger als die Karriere.

Das Wertesystem der Mensch verändert sich.

Das Wertesystem und die Lebensphilosophie der Menschen verändern sich. Die neue Generation ist selbstbewusst und selbstbestimmter. Work-Life-Balance im Einklang mit Natur und Familie sind wichtiger als Statussymbole. Bei der ersten Erben-Generation ohne Krieg ist die rein monetäre Orientierung oft weniger stark ausgeprägt. Es gibt wichtigeres als Geld!

Die ältere Generation hat es satt, zur Arbeit zu gehen, ohne die eigene Erfüllung zu spüren. Die Unzufriedenheit der Menschen ist durch falsches Führungsverhalten so groß geworden, dass sie sich in häufigen Jobwechseln und Krankmeldungen sichtbar macht. Echte Wertschätzung und am Menschen orientierte Führung werden daher zukünftig existenziell.

Corona Covid 19 verändert die Situation

Die Auswirkung der Epidemie sind derzeit sowohl gesellschaftlich als auch unternehmerisch nicht vorhersehbar. Eins ist sicher, wir bekommen eine weltweite Wirtschaftsrezession. Der Virus mit seinen Folgen hat einen großen Impact auf die Menschen und so wie es einmal war, wird es nie wieder sein.

Es gibt im wesentlichen zwei Strömungen, die sich am Ende bewahrheiten könnten.

Die Regierungen sorgt mehr und mehr (gedrungener maßen) für die Sicherheit der Bürger und für das überleben der Unternehmen. Im Gegenzug wird der Staat langfristig Gegenleistungen einfordern. Es beginnt eine neue Welle der indirekten Verstaatlichung der Unternehmen und der Bürger und deren Rechte. Nur wenn der Statt alles unter Kontrolle hat, so glaub man, kann er die Lage in den Griff bekommen. Dafür muß er neben Sanktionen, Unsummen von Geld in den Markt pumpen. Die Folge, die Inflationsrate wächst. Die Steuern werden steigen, denn diese Ausgaben kommen nicht von ungefähr. Nebenbei, in Krisenzeiten haben Diktatoren ein leichtes Spiel, denn die Masse der Menschen wünscht sich jemanden der durchgreift, sagt wo es lang geht und für Ordnung sorgt. Selbst dann, wenn sie offenen Auges ins eigene Verderben laufen. 

Es könnte aber auch sein, dass die Menschen einen anderen Weg wählen. Das sie erkennen, wie wir gemeinsam solche Krisen besser bewältigen können. National wie internatzional würden es so zu einem vermehrten kooperationsverhalten der Menschen kommen. Die Menschen würden (gedrungener maßen) lernen mehr und intensiver zusammen zu arbeiten. Das stärkt den Gemeinschaftsinn trotz der körperlichen Distanz. Es könnte dazu führen, dass wir lernen, wie wir gemeinsam mehr erreichen, als im Wettbewerb. Das Solidarität und gegenseitige Unterstützung neue Potenziale offenbaren. Das ein Umdenken notwendig ist, will man langfristig überleben. In diesem Szenario nutzt die Menschheit die Krise um neue besser Methoden des Zusammenlebens und Zusammenwirkens zu etablieren. Nicht der Statt ist es, der die Regularisierung vornimmt, sondern die Bürger, die gelernt haben, sich gegenseitig zu unterstützen. Und die Unternehmenslenker lernen, dass es nicht der Profit ist, der etwas zählt, sondern die Solidarität zu den eigenen Kunden und Mitarbeitern. Denn nur sie sind es sein, die das Überleben des Unternehmens nachhaltig sicherstellen können.

2. Wie erhalten wir das richtige Mindset?

Der einfachste und effektivste Weg, ist die Arbeit mit Leitbildern.
Beginnen wir aber zunächst mit den Fragen, die wir uns stellen müßen. 

Wovon hängt der Erfolg eines Unternehmens ab?

Egal wie viele Antworten sie finden, am Ende reduziert es sich auf nur einen zentralen Erfolgsfaktor und das ist der Menschen. Seien es nun der Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten oder Partner. Sind sie erfolgreich, ist es das Unternehmen auch.

Deshalb steht der Mensch im Mittelpunkt des Betrachtungswinkels. 

Was braucht der Mensch, um erfolgreich zu sein?

Prof. Geralt Hüther, führender Wissenschaftler in der Neurobiologie, beschreibt es so, damit ein Mensch sein volles Potenzial ausschöpfen kann braucht er Begeisterung und Freude in seinen Leben. Durch positive Emotionen werden Bodenstoffe im Gehirn freigesetzt, die wie ein Dünger auf unser Gehirn wirken. Die Arbeit geht uns leicht von der Hand und wir treffen besser Entscheidungen.

Aber warum sollte man glückliche Mitarbeiter wollen? Sind die nicht vielleicht sogar anspruchsvoller, wollen dauernd alles ganz genau wissen und rennen nur lächelnd durch die Gegend? Die sollen doch was arbeiten und werden nicht fürs glücklich sein bezahlt! Mal davon abgesehen, dass es vielleicht auch jedem besser gefällt, in einem Unternehmen mit glücklichen Mitarbeitern zu arbeiten – es bringt auch ökonomische Vorteile!

„Langfristig leisten glückliche Mitarbeiter mehr als unglückliche. Sie erscheinen regelmäßig zur Arbeit, kündigen seltener, zeigen mehr Einsatz und ziehen Leute an, die genauso engagiert in ihrem Job sind. Sie sind keine Sprinter, sondern Marathonläufer, die konstant und langfristig gute Arbeit leisten.“

Wie schaffen wir ein Ideals Umfeld und Klima?

Am besten gelingt dies durch klare Leitbilder, die den Verantwortlichen die richtige Richtung zeigen. Ein gemeinsames Mindset, hilft dabei die eigenen Blockaden aufzulösen und neue Wege zu gehen.

Beispiel 1: Wir gestalten eine zukunftsorientierte Kultur und Führung, der es gelingt, Mitarbeiter nachhaltig zu begeistern, ihrer Potenziale zu entfalten, so dass sie über sich selbst hinauswachsen können.

Beispiel 2: Wir glauben daran, dass ein zufriedener Mitarbeiter auf Dauer erfolgreicher ist. Deshalb interessieren wir uns für die Bedürfnisse und Sorgen unserer Mitarbeiter und unterstützen sie auf ihrem Weg. Wir helfen ihnen in ihre Kraft zu kommen.

Dabei ist zu beachten das die Leitbilder gemeinsam erarbeitet werden und Raum zur Entfaltungsmöglichkeiten bekommen. Wir wollen ja keine Phrasen, die nichts bewirken.

Entscheidend ist das gemeinsame Ziel, den Menschen im Mitarbeiter in seiner beruflichen und privat Entwicklung zu unterstützen und zu begleiten. Sein Seelisches Gleichgewicht ist dabei mindestens genauso wichtig wie seine beruflichen Sklis. Dann und nur dann ist er wirklich bereit aus Freude sein Bestes zu geben.

Über 50 und kein Bock auf die digitale Welt?

Wie Silver Surfer es leichter haben mit der digitalen Gegenwart umgehen!

Dieser Fragestellung widmen sich Prof. Dr. Gerald Lembke und Carlo Didillon in ihrem Gespräch. —Prof. Dr. Gerald Lembke ist Vater einer Tochter und hat das Thema digitale Mediennutzung täglich zu Hause. Bekannt aus TV und Radio: ZDF, ARD, WDR, HR, MDR u. v. m. Der Studiengangsleiter für Digitale Medien an der DHBW Mannheim und bekannter Buchautor kennt sich bestens aus mit digitalen Medien und Kindern. Seine Bücher »Die Lüge der digitalen Bildung« und »Im Digitalen Hamsterrad – Plädoyer für einen bewussten Umgang mit digitalen Medien« sind Standardwerke. 

Hier können Sie sich das aktuelle Programm herunterladen.

Hier bekommen Sie mehr Informationen zur KatriXion-Strategie.

Die Arbeitswelt verändert sich drastisch, Sie sich auch?